Palais de la Danse

24

November, 2017   Beginn: 19:00

Theater des Balletts Oriongasse 4 3100 St. Pölten

Steht im Zeichen des Komponisten P. I. Tschaikowski mit klassischen und modernen Choreografien

Nach Rossini, Bizet und Mozart, steht „Palais de la Danse“ in dieser Saison im Zeichen von P.I. Tschaikowski. Gegeben werden bekannte Klassiker wie Der NussknackerSchwanensee und Dornröschen.
Michael Fichtenbaum inszeniert die Premiere von Violan.
Serenade – bereits aufgeführt 2009 in der „Bühne im Hof“  – wird getanzt von Kristina Chantal und Florient Cador.
Das Adagio aus dem Ballett Eugen Onegin von Reiner Feistel und moderne Choreografien von Artur Kolmakov garantieren einen erfolgreichen Abend.

Palais de la Danse

24. Novemeber 2017

Theater des Balletts

Künstlerische Leitung Europaballett: Michael Fichtenbaum
Künstlerische Assistenz: Anastasia Irmiyaeva
Probenleitung: Sabina Horn, Julia Bauer und Tschulpan Usmanova
Lichtdesign: Philipp Preiss
Kostüme: Sergej Ivanov
Bühnenbild: Ioan Daniel Roman
Fotos: ing. Wolfgang Mayer

Violan

Choreografie: Michael Fichtenbaum
Tänzer: Rachael Carrier & Cassiano Rodrigues, Leticia Calvete & Garbiel Matheo, Carol Pitta & Thiago Neves und Tamara Alves

Die Pianistin

Choreografie: Michael Fichtenbaum

Tänzer: Kristina Chantal & Florient Cador

Die Pianistin

In Anlehnung an den berühmten Film von Roman Polanski „Der Pianist“ choreographierte Michael Fichtenbaum ein Stück über dessen Grundthema, das er allerdings eigenständig weiter interpretierte. „Vordergründig ging es in diesem Film um den Versuch mächtiger Menschen, auch über die Kunst und die schaffenden Künstler die Herrschaft zu erlangen. Dabei überlebte der Jude Wladislaw Spielmann den Holocaust deshalb, weil ein Nazi-Offizier ein großer Bewunderer von Musik war, ohne selbst jedoch musikalisch zu sein. Historisch war bereits in den großen Kaiserpalästen und Fürstenhöfen der Vergangenheit der Hofnarr engagiert worden, um die adelige Gesellschaft gehoben zu unterhalten.

Mich hat diese Situation stets sehr beeindruckt, offenbarte sie doch die Diskrepanz zwischen den sogenannten „besseren Leuten“ und begnadeten Künstlern. Der „traurige Clown“ illustrierte das für mich auf eindrucksvolle Weise.

Michael Fichtenbaum versucht in seinem Stück, dieses Spannungsfeld zwischen Unterdrücker und Künstler tänzerisch darzustellen. Der Offizier entwickelt eine nahezu erotische Hassliebe zu dieser jüdischen Pianisten. getrieben von seiner ideologischen Herkunft, seiner exzessiven Bewunderung sowie der ernüchternden Einsicht, selbst weder Musik noch Tanz zu beherrschen, ja künstlerisch untalentiert zu sein.

Er benötigt eine Muse, um diese Welt der Visionen und Phantasien wahrzunehmen. Die Pianistin lässt den Offizier erkennen, dass ihre virtuose Musikalität für ihn unerreichbar ist.

Solennelle

Choreografie: Michael Fichtenbaum

Tänzer: Mayara Vicoso, Iacana Castro, Leticia Calvete und Femke Allgäuer

Die Ouverture Solennelle „1812“ op. 49 ist ein Werk Pjotr Iljitsch Tschaikowskis, das den Sieg Russlands in den Napoleonischen Kriegen 1812 darstellen soll. Uraufgeführt wurde sie mit großem Erfolg in der Christ-Erlöser-Kathedrale (Moskau) am 20. August 1882

Swanlake

Choreografie: Artur Kolmakov

Tänzer: Gala Lara, Rachel Carrier, Carolina Pitta, Dietlinde Zeisel und Khanya Mandongana

Opus 33

Choreografie: Artur Kolmakov

Tänzer: Linda Linder, Tamara Alves und Mayara Vicoso

Tatjanas Brief

Choreografie: Reiner Feistel

Tänzer: Leticia Calvete und Cassiano Rodrigues

Piano Concert

Choreografie: Walaa Almejbl

Es tanzen: Mayara Vicos und Khanya Mandogana

Tschaikowski

Choreografie: Peter Breuer

Tänzer:  Florient Cador & Cassiano Rodrigues

Serenade 4. Satz

Choreografie: Michael Fichtenbaum

Es tanzen: Gala Lara, Tamara Alves, Khanya Mandogana und Gabriel Matheo

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