GESCHICHTE

1989-1993

Entstehung des Ballett Ensembles

Im März 1989 gründete Michael Fichtenbaum, ehemaliger Wiener Staatsoperntänzer, eine private Ballettschule mit dem Fokus BERUFSAUSBILDUNG. Bereits im Frühjahr1990 wurde Die Puppenfee erstmals aufgeführt und Michael Fichtenbaum und die Frau des damaligen Bürgermeisters, Hermine Gruber gründeten das Jugendensemble BALLET JEUNESSE HIPPOLYTE. Die Integration in die Landeshauptstadt-Musik- und Kunstschule fand 1992 statt. Der Grundstein für viele Erfolge in der Zukunft wurde 1993 mit der Zusammenarbeit namhafter Choreografen wie Renato Zanella, Yuri Grigorovits, Peter Breuer und vor allem dem Ausnahmetänzer Vladimir Malakhov gelegt.

 1994-1995 

Malakhov Gala

Den Auftakt zur Zusammenarbeit gab 1994 die Eröffnung der Festwochen im VAZ. Mit der renommierten John Cranko Ballettakademie (Ltg. Alex Ursuliak) wurde die Produktion APOLLON zur Choreografie von Renato Zanella, Vladimir Malakhov und dem Ballet Jeunesse St. Pölten der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Die darauffolgende erste Asien-Tour war der Einstieg in die internationale Ballettszene. Zum jährlichen Fixpunkt bis zum Jahre 2001 wurde die Malakhov and Youth Gala im Festspielhaus St. Pölten organisiert sowie mehrere Int. Ballettwettbewerbe, ebenfalls im Festspielhaus gemeinsam mit dem Österreichischen Tanzrat durchgeführt.

1996 – 1999

Konservatorium

1996 – ein bedeutendes Jahr – die Bauarbeiten für das Ballettkonservatorium in St. Pölten-Wagram wurden eingeleitet. Nur ein Jahr danach wird auf Beschluss des Gemeinderates St. Pölten das Ballettkonservatorium mit Berufsausbildung geschaffen und es folgt der Einzug in ein neues Ballettzentrum. Das angeschlossene Ballettensemble wurde umbenannt in EUROPABALLETT ST. PÖLTEN, um die Landeshauptstadt als europäische Mittelstadt zu positionieren. St. Pölten und sein Ballett gelten seit diesem Zeitpunkt als Brückenbauer und Kommunikator zu vielen europäischen Städten. Durch die Teilnahme an internationalen Wettbewerben 1998 und 1999 positioniert sich das Europaballett als international anerkanntes Ensemble.

1998-2006

Internationale Wettbewerbe

1998 gewann die Tänzerin des St. Pöltner Ballettkonservatoriums KARINA SARKISSOVA den weltbekannten PRIX DE LAUSANNE und wurde prompt von Renato Zanella an die Wiener Staatsoper engagiert. Ihr folgte kurz darauf KIRILL KOURLAEV – 1. Solotänzer an der Staatsoper Wien. Im Jahre 2002 freuten wir uns über den 1.Preis beim „Young AmericanGrand Prix“ mit Maria Abashova, die bis heute als 1. Solistin im Ensemble von Boris Eifman, dem St. Petersburger Balletttheater, erfolgreich agiert. Kristina Kantsel gewann in der Kategorie MODERN und wurde an das Salzburger Ballettensemble unter der Leitung von Peter Breuer engagiert. Internationale Auftritte und ein weiterer Wettbewerb, beim WORLDCUP DANCE in Hollywood/Los Angeles mit Roxane Timoshenko tragen zum internationalen Renommee bei.

2007-2011

Engagements &
Theater des Balletts

Seit2007 tanzt das Europaballett St. Pölten beim Operettensommer in Kufstein sämtliche Tanzszenen. Michael Fichtenbaum führte u.a. die Choreografie von Die Fledermaus unter der Regie von Helmut Lohner auf. Mit der Chinatour trug das Europaballett österreichisches Kulturgutnach Asien. 2009 ist es so weit gewesen: wir eroberten die amerikanische Bühne mit Salute to Vienna.2010 öffneten sich für uns mit eben diesem Programm auch die Türen Kanadas. Mit der Gründung des Theater des Balletts im Jahre 2011 wurde der Grundstein für zahlreiche Produktionen in der Zukunft gelegt. Seit 2011 wurden Ballettproduktionen wie Romeo& Julia, La Clemenza di Tito (Ballett),Wiener Bonbon, Souvenirs aus Wien, La Boheme (Ballett)“, Etüden, Fuego, Gayane, Giselle, Das Hohelied, Cinderella, Amore e Potere, Dornröschen, Die Puppenfee, Rotkäppchen, Der kleine Prinz, Der Nussknacker, New Moon, Peter Pan, Rock it ballet (vier Zyklen),Falco – the story, La Connessione, Mythos Rolling Stones, Austro Pop und Ballett, Laus Deo, Amade, Der Kuss -seidumschlungen…, Fantasia, Soluna national und internationalgespielt. Eigene Ballettabende widmeten wir den Komponisten, Rossini, Mozart, Bizet, Tschaikowsky und Prokofjew

2011-2020

Internationales Aushängeschild

In den Jahren 2011 bis 2013 fanden Gastspiele in Russland, Amerika, Kanada, Japan, Malaysia, Südafrika und auch in vielen großen Städten Europas statt. Im Theater des Balletts werden in jeder Saison bis zu 15 Produktionen aufgeführt. Kinder- und Jugendvorstellungen tragen zur kulturellen Förderung bei. Tourneen durch Amerika und Kanada sind mittlerweile ein fixer Bestandteil im Jahresprogramm. Im Sommer geht das Ensemble auf Tournee und tanzt beim Operettensommer in Kufstein, dem Musikfestival in Steyr und auch im Schloss Thalheim. Im Jahr 2016 folgte das Ballett dem Ruf der Salzburger Festspiele und lieferte einen wertvollen Tanzbeitrag in der Oper Die Liebe der Danae. 2018 tanzte das Ensemble in der Wiener Staatsoper und wird seitdem immer wieder für unterschiedliche Produktionen engagiert.
Mit der Eurotour vernetzt das Europaballett seit 2017 mitteleuropäische Städte. 2019 engagierte die Wiener Staatsoper das Europaballett für die Opernproduktion Les Troyens.
2020 wurde das Europaballett wiederum von der Wiener Staatsoper für die Präsentation der Tanzszenen von Madame Butterfly engagiert. 2019 tanzte das Ensemble sehr erfolgreich die Produktion Amade von Renato Zanella im serbischen Nationaltheater Novi Sad. 2021 tanzen wir die Weltpremiere des Balletts Madame Butterfly von Peter Breuer in der europäischen Kulturhauptstadt Novi Sad.
Ebenso tanzen wir mehrmals jährlich im kroatischen Nationaltheater OSIJEK DER NUSSKNACKER sowie die beliebte AUSTRIA BALLETTGALA des EUROPABALLETTS. Mit dem Theater in Sopron gibt es eine sehr gute künstlerische Kooperation. Swing & Tango und Stabat Mater wurden gemeinsam mehr als 40 mal aufgeführt. 2021 tanzen wir im Felsentheater von Sopron die neue Produktion Farinelli.